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    Aktuelle Eindrücke vom Zwischenfruchtversuch St. Florian

    Generell schneiden am Standort die winterharten BWSB-Eigenmischungen im Vergleich zu den übrigen Mischungen besser ab, insbesondere im Hinblick auf Bodenbedeckung und Bodenstruktur.

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    Der verspätete Zwischenfruchtanbau nach Weizen im Vorjahr – bedingt durch den niederschlagsreichen Juli – hinterlässt jedoch weiterhin deutliche Spuren. Der Biomasseaufwuchs war bereits bis in den Herbst hinein reduziert und ist aktuell über alle Mischungen hinweg sehr gering. Entsprechend ist nur noch eine schwache Bodenbedeckung vorhanden. Im Vergleich zur Bonitur im Februar haben zudem das aktive Bodenleben und die warme Witterung zu einem weiteren Abbau der vorhandenen Biomasse beigetragen. Lediglich die in der Mischung Winterstrong enthaltenen Winterrübsen konnten im Frühjahr noch eine gute Bodenbedeckung und Biomassebildung aufweisen. Als weitere Folge ist über alle Mischungen hinweg ein starkes Auftreten von Ausfallgetreide zu beobachten.

    Die beste Bodenstruktur wurde in den Mischungen Umwelt+, Bodenfreund und Winterstrong festgestellt. Diese Mischungen waren am ehesten in der Lage, die im Vorjahr entstandenen Drescherspuren zu kompensieren. Bei den abfrostenden Mischungen waren die Drescherspuren hingegen noch deutlich sichtbar bzw. bei der Spatenprobe klar erkennbar. Zudem zeigte sich eine schlechtere Strohrotte. Aufgrund der sehr geringen Bodenbedeckung waren stellenweise auch Erosionen sichtbar.

    Zusammenfassend lässt sich festhalten

    Ein möglichst früher Zwischenfruchtanbau im Sommer unmittelbar nach der Getreideernte – sofern es die Bedingungen zulassen und keine ausgeprägte Wurzelunkrautproblematik besteht – ist entscheidend. Eine längere Vegetationszeit ermöglicht eine bessere Nutzung der Sonnenenergie, was zu höherer Biomassebildung und damit zu einer besseren Bodenbedeckung bis in das Frühjahr führt.
    20.03.2026
    Autor:Alexander Schmid
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