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    „Erosionsschutz – geht uns alle an!“

    Es vergeht kein Jahr mehr, in dem oftmals sehr punktuelle Starkniederschläge niedergehen und Erosionen verursachen. Große Mengen an wertvollem Boden gehen verloren. Erosion schränkt Böden in ihrer Funktion ein, belastet unsere Gewässer mit Nährstoffen (insbesondere Phosphor) und Sedimenten, schädigt die Infrastruktur und führt oftmals auch zu Nachbarschaftskonflikten.
    Jede Landwirtin und jeder Landwirt kennt seine/ihre problematischen, abtragsgefährdeten Flächen! Daher sollen auf Basis der Erfahrungen heuer wieder unbedingt umfassende Maßnahmen zum Boden- bzw. Erosionsschutz umgesetzt werden.
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    Erosionen bei Zuckerrüben, St. Marien bei Linz am 4. Juli 2025 – Maßnahmen setzen! © BWSB/Wallner
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    Erosionen bei Zuckerrüben, St. Marien bei Linz am 4. Juli 2025 – Maßnahmen setzen! © BWSB/Wallner
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    Erosion geht alle an – Solidarität ist gefordert

    Das Fortschreiten des Klimawandels verstärkt Niederschlagsextremsituationen weiter. Auf trockene Phasen folgen starke Niederschläge. Ziel für jede Landwirtin und jeden Landwirt muss sein, das Wasser und den Boden auf dem Feld zu halten. Erosionsschutz muss generell auf jeder Fläche im ureigenen Interesse eines jeden Landwirtes bzw. einer Landwirtin sein. Auch auf vollkommen ebenen Flächen ist Erosionsschutz (Wind!) wichtig. Angepasste Bodenbearbeitung gemeinsam mit geeigneter Fruchtfolge und Zwischenfrüchten sind die wesentlichen Elemente einer stabilen Bodenstruktur.
    Faktum ist aber auch, dass Erosion aber nie zu 100 % vermieden werden kann. Aber wir sollten es jedenfalls versuchen.
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    "Vom Acker in den Bach" – wertvolle Nährstoffe gehen für die Pflanzen verloren und belasten die Oberflächengewässer. © BWSB/Wallner
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    "Vom Acker in den Bach" – wertvolle Nährstoffe gehen für die Pflanzen verloren und belasten die Oberflächengewässer. © BWSB/Wallner
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    Auch Kläranlagen können indirekt von hohen Nährstofffrachten, insbesonders Phosphor, betroffen sein, wenn im Zuge einer (Neu)-Bewilligung der Anlage die Phosphorwerte im Gewässer bereits vor der Kläranlage zu hoch sind! © BWSB/Wallner
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    Auch Kläranlagen können indirekt von hohen Nährstofffrachten, insbesonders Phosphor, betroffen sein, wenn im Zuge einer (Neu)-Bewilligung der Anlage die Phosphorwerte im Gewässer bereits vor der Kläranlage zu hoch sind! © BWSB/Wallner
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    Aus Erfahrung lernen und Maßnahmen umsetzen

    Eine Vielzahl an pflanzenbaulichen Maßnahmen stehen für die Reduktion des Erosionsrisikos zur Verfügung:
    • Aufweitung von einseitigen Fruchtfolgen, Begrünung von Abflussschneisen
    • Einschaltung von qualitativ hochwertigen Begrünungen (System Immergrün)
    • Mulch- oder Direktsaat, Strip-Till, Streifenfrässaat, …
    • Untersaaten, Drohnensaat von Zwischenfrüchten
    • Schlagteilung durch Anbau von Winterungen und Sommerungen
    • Fruchtfolgeabsprachen zwischen Landwirten in Einzugsgebieten
    • Vermeidung bzw. Verminderung der Bodenverdichtung
    • Bodenlockerung
    • Bearbeitung und Anbau quer zur Hangfalllinie
    • Bodenbearbeitung reduzieren
    • Grobes Saatbett
    • Vermeidung von Fahrspuren in Falllinie
    • Lockerung der verdichteten Spur bis in die Krumentiefe
    • Aufbringung von Mist oder Stroh nach dem Anbau
    • Humusgehalt erhöhen
    • Kalkung
    • Streifeneinsaat, Randstreifen, Hecken
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    Maßnahmen zum Erosionsschutz gibt es viele – man muss es nur tun. © BWSB/Wallner
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    Maßnahmen zum Erosionsschutz gibt es viele – man muss es nur tun. © BWSB/Wallner
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    Fazit

    Ignorieren ist zwecklos. Der Klimawandel und deren Folgen erfordern ein Umdenken in der Bewirtschaftung der Böden. Viel wurde in den letzten Jahren bereits Positives erreicht und umgesetzt, aber es sind aufgrund des Klimawandels noch mehr auf die jeweilige Fläche abgestimmte, bodenschonende Maßnahmen – vor allem flächendeckend – nötig.
    Links zum Thema
    • Maßnahmenkatalog "Erosions- und Gewässerschutz" | Land OÖ
    • Erosionsschutz durch Schlagteilung - Möglichkeiten in der Praxis
    • Erosionen in der Landwirtschaft
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    19.02.2026
    Autor:DI Thomas Wallner
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