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Birnen sind selbststeril - ohne passenden Befruchter kein Ertrag
Fast alle Birnensorten sind selbststeril und auf Fremdbestäubung angewiesen. Das Fehlen einer geeigneten Befruchtersorte ist ein recht häufiger Fehler. Dabei reicht es jedoch nicht, irgendeine zweite Sorte zu pflanzen. Damit eine Befruchtung funktionieren kann müssen mehrere Faktoren gewährleistet sein. Zunächst muss die Befruchtersorte gleichzeitig blühen, damit Pollen zum richtigen Zeitpunkt verfügbar sind. Ebenso wichtig ist die Pollenqualität. Triploide Sorten wie etwa "Alexander Lucas" sind als Befruchter ungeeignet, da sie selbst kaum keimfähigen Pollen liefern. Zusätzlich ist noch eine mögliche sortenspezifische Intersterilität zu berücksichtigen. Bestimmte Sortenkombinationen sind genetisch inkompatibel und bringen selbst bei gleicher Blütezeit keinen Fruchtansatz hervor, ein klassisches Beispiel ist die Kombination "Williams" mit "Gute Luise".
Hat man eine geeignete Sortenkombination gewählt, steigt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung umgekehrt mit dem Abstand zwischen den Sorten. Als praxisbewährte Faustregel gelten mindestens 10% geeigneter Befruchtersorten in der Anlage. Praxiserfahrungen zeigen zudem, dass der Abstand zwischen Pollenspender und Hauptsorte nicht zu groß sein sollte. In Erwerbsobstanlagen werden maximal 20 m empfohlen.
Einzelne Sorten wie "Conference" können jedoch auch ohne Befruchtung Früchte ausbilden und gute Erträge erzielen. Dieses Phänomen wird als Parthenokarpie bezeichnet und kann durch den gezielten Einsatz von Phytohormonen zusätzlich unterstützt werden.
Hat man eine geeignete Sortenkombination gewählt, steigt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung umgekehrt mit dem Abstand zwischen den Sorten. Als praxisbewährte Faustregel gelten mindestens 10% geeigneter Befruchtersorten in der Anlage. Praxiserfahrungen zeigen zudem, dass der Abstand zwischen Pollenspender und Hauptsorte nicht zu groß sein sollte. In Erwerbsobstanlagen werden maximal 20 m empfohlen.
Einzelne Sorten wie "Conference" können jedoch auch ohne Befruchtung Früchte ausbilden und gute Erträge erzielen. Dieses Phänomen wird als Parthenokarpie bezeichnet und kann durch den gezielten Einsatz von Phytohormonen zusätzlich unterstützt werden.
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