Der Konsum von Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen ist in Österreich in etwa halb so hoch, wie im EU-Schnitt (EU-27). © EUMOFA 2025 |
Europäerinnen und Europäer essen weniger frischen Fisch zu Hause
- Die Ausgaben der privaten Haushalte in der EU für Fischerei- und Aquakulturprodukte sind 2024 um 4% gestiegen - auf 62,8 Mrd. Euro.
- Dieser Anstieg geht hauptsächlich auf höhere Preise zurück, während das konsumierte Volumen zurückgegangen ist.
- Der Verzehr von frischem Fisch zu Hause ist 2024 um 5% gesunken.
- Besonders in den klassischen "Hochkonsumländern" (Spanien, Italien, Frankreich, Portugal, Deutschland) setzt sich der Rückgang fort, der bereits 2021 begonnen hat.
- Zwischen 2020 und 2024 hat der Kaufkraftverlust die Nachfrage deutlich gedrückt.
- Die Preise für Fischerei- und Aquakulturprodukte sind in diesem Zeitraum um über 25% gestiegen, liegen aber noch unter dem Preisanstieg anderer tierischer Proteine.
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