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    Versuch zur Cultandüngung 2025

    Die im Jahr 2024 umgesetzten Neuerungen im ÖPUL brachten auch Änderungen für die ÖPUL-Maßnahme "Vorbeugender Grundwasserschutz - Acker" mit sich. Ab dem Antragsjahr 2025 besteht die Möglichkeit, einen Zuschlag für die Düngung mittels Cultan-Verfahren auf Flächen in der Gebietskulisse zu beantragen.
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    Injektion des Düngemittels in den Boden mit dem Cultan-Nagelradverfahren. © BWSB
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    Injektion des Düngemittels in den Boden mit dem Cultan-Nagelradverfahren. © BWSB
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    Die angestrebten Effekte zielen vor allem auf eine Reduktion der Nährstoffverluste durch Auswaschung oder Ausgasung ab. Zudem soll das Verfahren die Nährstoffverfügbarkeit für Kulturpflanzen in Trockenphasen verbessern.

    Im Sinne der Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung (NAPV) gilt das Cultan-Verfahren als eine physikalisch oder chemisch verzögerte Ausbringung von Düngemitteln und ist somit von der verpflichtenden Gabenteilung ausgenommen, sofern es sich nicht um eine Düngung in Hanglagen gemäß NAPV handelt.

    Bereits seit mehreren Jahren wird am Betrieb Kastenhuber in Bad Wimsbach ein Versuch zur Düngung mittels Cultan-Verfahren bei Weizen durchgeführt. Auch 2025 wurde ein vierfach wiederholter Exaktversuch mit sieben Varianten einschließlich einer Kontrollvariante angelegt.
    Ausbringungsverfahren zu den Ergebnissen in der Grafik von links nach rechts:
    1. ​​​​​Kontrolle, keine Düngung
    2. Cultan, eine Gabe
    3. Cultan, eine Gabe
    4. Cultan, eine Gabe
    5. Granuliert, zwei Gaben
    6. Granuliert, zwei Gaben
    7. Cultan + granuliert, zwei Gaben
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    Ergebnisse Cultanversuch 2025 © BWSB
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    Ergebnisse Cultanversuch 2025 © BWSB
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    Die Ergebnisse aus dem Jahr 2025 zeigen, dass bei der Zusammenfassung von zwei Düngegaben mit stabilisierten Düngemitteln bzw. durch die Kombination mit der Ausbringung mittels Cultan-Verfahren die Varianten mit zusätzlicher Qualitätsdüngung zu höheren Erträgen und einem höheren Rohproteingehalt führten (Varianten 5 und 7). Bei der Ausbringung der gesamten Stickstoffmenge mittels Cultan-Verfahren ohne zusätzlich stabilisierten Dünger (Variante 2) liegen sowohl Ertrag als auch Rohproteingehalt unter jenen der Varianten mit geteilten Düngegaben und stabilisierten Düngemitteln auf dem Düngeniveau von 180 kg N/ha. Die zusätzliche Stabilisierung von Düngemitteln bei der Ausbringung mittels Cultan-Verfahren (Variante 4) zeigte im Vergleich zur Ausbringung nicht stabilisierter Düngemittel (Variante 3) einen geringeren Ertrag, jedoch einen höheren Rohproteingehalt bei einer Gesamtstickstoffmenge von 130 kg N/ha. Auf einem Düngeniveau von 130 kg N/ha erzielten die Varianten mittels Cultan-Verfahren mit und ohne stabilisierte Düngemittel einen höheren Ertrag als die Düngung in granulierter Form ohne Stabilisierung und in zwei Gaben (Variante 6).
    Ergebnisse aus früheren Versuchen können im BWSB-Blatt, Ausgabe 4/2024, auf der Homepage der Boden.Wasser.Schutz.Beratung (www.bwsb.at) nachgelesen werden.
    Links zum Thema
    • Boden.Wasser.Schutz.Blätter | BWSB
    29.09.2025
    Autor:Benedikt Ecker, BSc.
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    Weitere Informationen:
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