Waldränder sollen grundsätzlich aus drei unregelmäßig ineinander übergehenden Zonen mit Kräutern, Sträuchern und Bäumen locker und stufig aufgebaut sein. Kleinstrukturen verbessern zusätzlich den Aufbau. © Forstabteilung |
Das Wechselspiel von Wald und Feld gibt unserer Landschaft ihr charakteristisches Bild. Der Wechsel ist jedoch oft abrupt, sodass für einen viel fältigen Waldrand nur wenig Raum gegeben ist. Diese Übergangszone zu optimieren, sollte Anliegen und Aufgabe aller Waldbesitzer:innen sein - zum Vorteil für Mensch, Pflanzen- und Tierwelt. Der reich strukturierte Waldrand ist sowohl für die Tiere der offenen Landschaft als auch für jene des Waldes ein ideales Rückzugs- und Deckungsgebiet. Entsprechend beherbergt er die höchste Artenvielfalt aller Naturzonen. So halten sich dort im Vergleich zum geschlossenen Wald bzw. offenen Feld doppelt so viele Vogelarten auf. Stufige Waldränder sind der “Blickfang” unserer Wälder, sie bieten auch für die Forstwirtschaft, die Jagd und die Landwirtschaft viele Vorteile.