SZG-Zuchtleiterin Eveline Adam begutachtet die Entwicklung auf einer Saatgutvermehrungsfläche © Alexander Danner |
Bei Temperaturen über 30°C über mehrere Tage und gleichzeitig trockener Witterung werden bei der Steirische Käferbohne Blüten und junge Hülsen abgestoßen, dies führt zu massiven Ertragseinbußen. Hauptziel ist daher die Verbesserung der Ertragsstabilität. Fritz Rauer, Obmann der Plattform zum Schutz der Steirischen Käferbohne: "Seit vielen Jahren setzen wir uns für dieses Züchtungsprojekt ein und sind dankbar für die finanzielle Unterstützung des Landes Steiermark - Lebensressort, ohne die dieses langfristige und aufwändige Projekt nicht möglich gewesen wäre."
In jahrelanger, aufwändigster Arbeit haben Saatzucht-Gleisdorf-Zuchtleiterin Eveline Adam und ihr Team reinerbige Linien mit mehr Hitzetoleranz und früherer, gleichmäßigerer Abreife entwickelt. Mit eingeflossen sind Forschungs- und Versuchsergebnisse aus dem Horizon 2020 Projekt "Diversify", Projekt Characcess der AGES sowie Vermehrungen und Versuche der Landesversuchsanlage Wies und der Alwera AG. In der Praxis wird der Anbau dann als Saatgutmischung (Synthetik) erfolgen, da bei den am Acker stattfindenden Verkreuzungen der genetisch unterschiedlichen Linien starke Heterosiseffekte (höhere Leistungsfähigkeit der Nachkommen als jene der Eltern) zu erwarten sind.
In jahrelanger, aufwändigster Arbeit haben Saatzucht-Gleisdorf-Zuchtleiterin Eveline Adam und ihr Team reinerbige Linien mit mehr Hitzetoleranz und früherer, gleichmäßigerer Abreife entwickelt. Mit eingeflossen sind Forschungs- und Versuchsergebnisse aus dem Horizon 2020 Projekt "Diversify", Projekt Characcess der AGES sowie Vermehrungen und Versuche der Landesversuchsanlage Wies und der Alwera AG. In der Praxis wird der Anbau dann als Saatgutmischung (Synthetik) erfolgen, da bei den am Acker stattfindenden Verkreuzungen der genetisch unterschiedlichen Linien starke Heterosiseffekte (höhere Leistungsfähigkeit der Nachkommen als jene der Eltern) zu erwarten sind.