Saetechnik © DI Wolfgang Kober, Bio Zentrum Steiermark |
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Die Aussaat entscheidet
Das Ziel muss ein möglichst schneller, gleichmäßiger Feldaufgang sein. Daher auch beim Zwischenfruchtanbau "hauptfruchtmäßig" denken. Nach der Getreideernte den Boden flach bearbeiten, um Ausfallgetreide und Unkrautsamen zum Keimen zu bringen. Das hilft auch Wasser zu sparen, was vor allem in trockenen Sommern für ein Gelingen der Zwischenfrucht entscheidend sein kann.
Je früher dann die Kultur in den Boden kommt, desto besser kann die oft kurze
Vegetationszeit ausgenutzt werden. Ist jedoch auf der Fläche eine Unkrautkur
notwendig, muss dieser natürlich der Vorzug gegeben werden. Bei Zwischenfruchtmischungen mit vielen kleinsamigen Komponenten, die nicht tief in den Boden kommen sollen, kann die Aussaat auch mit der Sämaschine erfolgen. Ein
gut vorbereitetes, feinkrümeliges Saatbett fördert den schnellen Aufgang der
Pflanzen.
Unbedingt vermieden werden muss ein "Hineinschmieren" der Saat
in feuchten Boden. Dies führt zu einem schlechten Feldaufgang, lückigem Bestand
und starker Verunkrautung. Um in trockenen Jahren den Bodenschluss
zu verbessern, sollte die Zwischenfrucht nach der Aussaat gewalzt werden.
Zusammengestellt: DI Wolfgang Kober, Bio Zentrum Steiermark