Vergiftungsfälle treten manchmal zu Weidebeginn auf. Jungtiere sind eher gefährdet als ältere Tiere. © agrarfoto.com |
Giftpflanzen sind Pflanzenarten, die Giftstoffe enthalten. Diese Stoffe dienen als Fraßschutz vor Pflanzenfressern. Nur sehr wenige Pflanzen sind "sehr stark giftig“ (d.h., sie sind schon in geringen Mengen lebensgefährlich), zum Beispiel der Blaue Eisenhut oder die Herbstzeitlose. Grundsätzlich gilt: "Die Dosis macht das Gift.“
Vergiftungen solcher Pflanzen können sich ganz unterschiedlich bemerkbar machen: durch Leistungsminderung oder verschiedene andere Erkrankungen. Die Giftwirkung hängt immer primär von der Pflanzenart und der aufgenommenen Pflanzenmenge ab. Auch das Gewicht der Tiere und der allgemeine Gesundheitszustand sind von Bedeutung. Manche Pflanzen können für die Tiere sogar tödlich sein. Allerdings werden die meisten Giftpflanzen von Nutztieren instinktiv gemieden. Besonders auf der Weide, bei freier Nahrungsaufnahme, selektieren die Tiere diese Pflanzen aus, und es kommt nur sehr selten zu Vergiftungsfällen. Manchmal treten Vergiftungsfälle allerdings bei Weidebeginn oder bei Futtermangel auf. Grundsätzlich sind Jungtiere eher gefährdet als ältere Tiere. Bei einigen Pflanzenarten geht allerdings die Giftigkeit durch Trocknung (Heubereitung) oder Silieren ganz oder teilweise verloren (z.B. Scharfer Hahnenfuß). Auch in der Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Giftpflanzen gibt es Unterschiede zwischen den Tierarten (Rinder und Pferde sind zum Beispiel gegenüber giftigen Greiskrautarten empfindlicher als Schafe).
Vergiftungen solcher Pflanzen können sich ganz unterschiedlich bemerkbar machen: durch Leistungsminderung oder verschiedene andere Erkrankungen. Die Giftwirkung hängt immer primär von der Pflanzenart und der aufgenommenen Pflanzenmenge ab. Auch das Gewicht der Tiere und der allgemeine Gesundheitszustand sind von Bedeutung. Manche Pflanzen können für die Tiere sogar tödlich sein. Allerdings werden die meisten Giftpflanzen von Nutztieren instinktiv gemieden. Besonders auf der Weide, bei freier Nahrungsaufnahme, selektieren die Tiere diese Pflanzen aus, und es kommt nur sehr selten zu Vergiftungsfällen. Manchmal treten Vergiftungsfälle allerdings bei Weidebeginn oder bei Futtermangel auf. Grundsätzlich sind Jungtiere eher gefährdet als ältere Tiere. Bei einigen Pflanzenarten geht allerdings die Giftigkeit durch Trocknung (Heubereitung) oder Silieren ganz oder teilweise verloren (z.B. Scharfer Hahnenfuß). Auch in der Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Giftpflanzen gibt es Unterschiede zwischen den Tierarten (Rinder und Pferde sind zum Beispiel gegenüber giftigen Greiskrautarten empfindlicher als Schafe).