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    "Wasser ernten" - Wege zur Anpassung an den Klimawandel

    Hauptartikel

    Wie boden- und klimaschonender Ackerbau funktionieren kann

    Zwischenfrüchte - mehr als nur eine Zweckbegrünung

    Zehn Schritte zur erfolgreichen Direktsaat

    Erosionsschutz durch enge Reihenweiten und Direktsaat

    Die Grundwasservorräte schwinden. So manche Brunnen und kleine Bäche trocknen aus. Die landwirtschaftliche Produktion ist davon massiv betroffen. Wie es gelingen kann, mit Bewirtschaftungsmaßnahmen Wasser am Feld zu halten, zu speichern und sogar Wasser zu ernten. Hier erfahren Sie, wie eine Anpassung an den Klimawandel gelingen kann.
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    Ein offener Boden verliert Wasser und ist Wind, Wasser sowie Sonne schutzlos ausgeliefert. © LK NÖ/Eva Lechner
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    Ein offener Boden verliert Wasser und ist Wind, Wasser sowie Sonne schutzlos ausgeliefert. © LK NÖ/Eva Lechner
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    Nackte Böden vermeiden

    Wir merken es mittlerweile jedes Jahr. Die Niederschläge bleiben aus, manchmal wochenlang. Oft kommt der Regen dann wolkenbruchartig binnen kurzer Zeit und verursacht massive Erosion. Hitze im Sommer oder mittlerweile auch im Frühjahr beziehungsweise Herbst ist schon fast selbstverständlich. Es muss gelingen, die Böden immer bedeckt zu halten. Sei es durch Ernterückstände über kürzere Zeiträume bis zur nächsten Hauptkultur oder die Etablierung von Zwischenfrüchten. Ein offener Boden verliert Wasser.

    Maßnahmen im Überblick

    • Mit Zwischenfrüchten "Wasser ernten"
    • Mit Direktsaat Wasser "konservieren"
    • Regenwürmer als "Wasserbringer"
    • Mit Mykorrhiza Pilzen Nährstoffe und Wasser an die Pflanzen liefern
    • Auf ausgewogene Nährstoffversorgung achten
    • Hecken führen zu mehr Wasser
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    Auch Regenwürmer wirken sich positiv auf die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens aus. © Eva Kail/LK Niederösterreich
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    Auch Regenwürmer wirken sich positiv auf die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens aus. © Eva Kail/LK Niederösterreich
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    Böden fördern - aber wie?

    Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten um mehr Wasser im Boden zu speichern. Wichtig ist dabei die frühzeitige Aussaat einer biodiversen Zwischenfrucht unmittelbar nach der Ernte oder zumindest eine Abdeckung des Bodens mit Ernterückständen bei kurzen Zeiträumen bis zur nächsten Hauptfrucht.

    Die damit einhergehende Förderung des Bodenlebens in Verbindung mit Direktsaat führt zu einer Reihe von Verbesserungen im Boden und zu höheren Wassergehalten im Boden, wie unsere Projekt Boden.Pioniere der Boku (Dr. Bodner, Dr. Keiblinger) zeigt. Durch die Verbesserung der Bodeneigenschaften sowie des Bodenlebens (Pilze, Regenwürmer) kann die Wasserspeicherfähigkeit der Böden um bis zu 20% gesteigert werden.

    Kalium und Magnesium verbessern Wassernutzungseffizienz des Bodens

    Besonders wichtig ist auch eine ausgeglichene Bilanz an Nährstoffen im Boden, damit die Pflanze die knappe Ressource Wasser bestmöglich verwerten kann. Besonders Kalium und Magnesium verbessern stark die Wassernutzungseffizienz. Und auch die Anlage von Hecken führt zu mehr Wasser in der Region und kann helfen die Anpassung an den Klimawandel zu schaffen.

    Auch wenn es ab und an dann doch regnet, so ändert es nichts an der Grundtendenz, dass es wärmer wird und Trockenphasen zunehmen. Die geschilderten Maßnahmen mildern die negativen Auswirkungen von Hitze und Trockenheit. Sie sind kein Allheilmittel und ersetzen auch nicht den Regen oder Bewässerung. Aber sie helfen den Pflanzen diese Hitze und Trockenperioden besser zu überstehen. Die Prozesse zum Aufbau einer resilienten Bodenstruktur dauern viele Jahre. Jahre in denen es auch mal Rückschläge geben kann und wird. Trotzdem gilt es diesen Weg einzuschlagen. Er ist alternativlos angesichts der vorhergesagten Klimaszenarien. Beginnen wir daher besser heute als morgen damit.
    Links zum Thema
    • Hier geht´s zum Verein Boden.Leben
    • Forschungsgruppe für Bodengesundheit und innovative Landwirtschaft
    06.06.2023
    Autor:Ing. Hans Gnauer
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    Weitere Informationen:
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