Wie kommen alle an Bord?
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, er will am Bestehenden festhalten. Jegliche Veränderung bereitet uns Unbehagen. Doch gerade betriebliche Weiterentwicklungen verlangen oftmals das Betreten von neuem Terrain.
Damit Innovationen erfolgreich umgesetzt werden können, müssen alle Familienmitglieder und Arbeitskräfte mit an Bord sein. Wenn sich die Beteiligten nicht mit dem Entwicklungsschritt identifizieren können oder neue Aufgaben ablehnen, ist das Risiko groß, dass Projekte scheitern und im schlimmsten Fall sogar den Fortbestand des Betriebes gefährden. Als Betriebsleiterin oder Betriebsleiter gilt es, die Vorzüge der Veränderung herauszustellen, aber auch Einwände und Bedenken ernst zu nehmen.
Im Idealfall sind von Beginn an alle in den Innovationsprozess involviert, haben sämtliche Entscheidungsgrundlagen und können ihre Ideen einbringen. So entsteht Bewusstsein für den anstehenden Wandel. Je mehr gemeinsam entwickelt wird, desto besser werden die notwendigen Schritte von allen mitgetragen. Eine klare Vision hilft dabei: Also ein Bild davon, wo es in Zukunft hingehen soll sowie ein gemeinsames Verständnis, das über die kurzfristigen Betriebsziele hinausgeht.
Auch der Frage, welche Hindernisse zu erwarten sind und wie diese aus dem Weg geräumt werden können, sollte nachgegangen werden. Typische Herausforderungen sind eingefahrene Strukturen aber auch fehlende Fähigkeiten. Nicht zu vergessen, dass durch Veränderungen auch die eine oder andere lieb gewonnene Aufgabe wegfallen kann. Es ist wichtig, für die betroffenen Personen eine passende Alternative zu finden, sonst sind Widerstände vorprogrammiert und das Projekt droht zu scheitern.