LE 14-20: Investitionen im Überblick
Wien an der Spitze bei Zahlungen pro Betrieb.
Das BMLRT gibt einen Überblick über die LE 14-20 Investitionsförderungen (2014 - 2020). Insgesamt wurden in ganz Österreich 533,5 Mio. Euro an Investitionsförderungen in 6 Jahren ausgezahlt und davon gingen 6,4 Mio. Euro nach Wien. Oberösterreich liegt hier an der Spitze, denn hier wurden 178,6 Mio. Euro ausgezahlt, gefolgt von Niederösterreich (117,3 Mio. Euro) und der Steiermark (90,8 Mio. Euro).
In ganz Österreich konnten sich über 20.000 Betriebe eine Investitionsunterstützung abholen. Auch hier liegt Oberösterreich mit 6.533 Betrieben an erster Stelle. In Wien konnten sich 84 Betriebe eine Auszahlung sichern.
Betrachtet man nun den durchschnittlichen Auszahlungsbetrag pro Betrieb, ergibt sich ein spannendes Bild. Im Österreich konnten pro Betrieb im Durchschnitt 26.139 Euro abgeholt werden. Wien landet im Bundesländervergleich der durchschnittlichen Zahlungen pro Betrieb an erster Stelle mit 76.741 Euro pro Betrieb. An zweiter Stelle liegt Vorarlberg mit 47.834 Euro pro Betrieb, gefolgt von Salzburg mit 38.711 Euro pro Betrieb.
Im Vergleich der Fördergegenstände zeigt sich ebenfalls eine interessante Verteilung. Die ausgezahlten 533,5 Mio. Euro verteilen sich auf die verschiedenen Fördergegenstände wie folgt:
- 73% Stallbau und Wirtschaftsgebäude (388,5 Mio. Euro)
- 10% Maschinen der Außenwirtschaft, Geräte und Anlagen der Innenwirtschaft (52,8 Mio. Euro)
- 5% Düngersammlungen (25,6 Mio. Euro)
- 5% Obst-, Wein- und Gartenbau (25,6 Mio. Euro)
- 2% Biomasseheizanlagen (13,1 Mio. Euro)
- 2% Investitionen auf Almen (12,8 Mio. Euro)
- 3% Sonstiges (15,1 Mio. Euro)
Insgesamt betrachtet und auch in den anderen acht Bundesländern wurden die meisten Investitionen im Bereich "Stallbau und Wirtschaftsgebäude“ gefördert. In Wien jedoch wurde die meisten Investitionsförderung im Bereich "Obst-, Wein- und Gartenbau“ abgeholt. Dies lässt sich auch auf die vorherrschenden Produktionssparten Garten- und Weinbau in Wien zurückführen.
Die detaillierten Darstellungen finden Sie im nachstehenden PDF.
23.02.2021
Autor:Dipl.-Ing. Klaus Zambra