Was das Grünland braucht und das Wetter hergibt
Grünland ist eine Kultur der Feucht- und Übergangslagen und hat unter den Kulturpflanzen einen der höchsten Transpirationskoeffizienten. Für die Bildung von 1 kg Trockenmasse werden 700 - 800 Liter Wasser benötigt. Rund doppelt so viel wie zum Beispiel bei Mais. Ertrag, Inhaltsstoffe und Verdaulichkeiten konnten am Grünland in den vergangenen Jahrzehnten durch Anpassung der Schnittzeitpunkte, begleitende Managementmaßnahmen (Nachsaaten, Düngung, ...) und Weiterentwicklung der Erntetechnik stark optimiert werden. Ein Umstand, der das Einkommen vieler Grünlandbetriebe bisher abgesichert hat. Die Anforderungen an die nicht-beeinflussbaren Faktoren "Temperatur" und "Wasser" sind damit jedoch auch stark gestiegen.
Durchschnitts-Niederschlagswerte haben hinsichtlich der Grünlanderträge kaum mehr Aussagekraft. Ein Blick in das Klimamonitoring von GeoSphere Austria bestätigt dies eindrucksvoll: Der August 2024 war in Österreich der Wärmste der 258-jährigen Messgeschichte. In Teilen Oberösterreichs war zu dieser Zeit keine Grünlandernte mehr möglich, da dieser Monat ähnlich wie der Juli unterdurchschnittliche Niederschläge brachte. Darauf folgte der niederschlagreichste September seit Beginn der Aufzeichnungen 1858.
Durchschnitts-Niederschlagswerte haben hinsichtlich der Grünlanderträge kaum mehr Aussagekraft. Ein Blick in das Klimamonitoring von GeoSphere Austria bestätigt dies eindrucksvoll: Der August 2024 war in Österreich der Wärmste der 258-jährigen Messgeschichte. In Teilen Oberösterreichs war zu dieser Zeit keine Grünlandernte mehr möglich, da dieser Monat ähnlich wie der Juli unterdurchschnittliche Niederschläge brachte. Darauf folgte der niederschlagreichste September seit Beginn der Aufzeichnungen 1858.