Seit jeher lag der Betriebsschwerpunkt auf der Milchproduktion. Es wurden im Schnitt meist zwölf Milchkühe mit ihrer Nachzucht am Betrieb gehalten, die zu den 15 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche passten. Auf längere Sicht gesehen, wäre der Betrieb nicht konkurrenzfähig gewesen. Ein massives Aufstocken der Milchkuhherde hätte einerseits enorme Baukosten verursacht, und andererseits hätten Futterflächen dazu gepachtet werden müssen, was wiederum auch zu einer zusätzlichen Kostenbelastung geführt hätte. Gundolf Natmessnig und seine Frau Stefanie ist es gelungen, die Produktionsfaktoren, die ihnen zur Verfügung standen, so zu nützen, dass sie es schafften, mit ihrer Flächenausstattung, ihrem Tierbestand und ihrer Arbeitskraft den Betrieb auf ein solides Fundament zu stellen, bei dem die Direktvermarktung den Grundstein bildet.